CINEMA FRANÇAIS | Franz. OmU. nur Mi., 28.09., 21:10 Uhr im Lichtspiel, sonst deutsche Fassung.

„Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von 1972 gilt als eines der ersten großen Meisterwerke von Rainer Werner Fassbinder. François Ozons („8 Frauen“) Neuinterpretation und Hommage folgt der ursprünglichen Konstellation und Handlung, doch tauscht er die drei lesbischen Frauen gegen drei Männer aus. Darüber hinaus ähnelt die Hauptfigur Peter, von Ménochet in einem physischen und schauspielerischen Kraftakt porträtiert, in seinem Äußeren, Verhalten und Kokainkonsum stark dem Fassbinder der 1970er-Jahre. „Ein intensives, elegantes Kammerspiel voller Liebe, Sex und Leidenschaft!“ (KinoKino)

Peter von Kant, einst ein großer Regisseur, mittlerweile über dem Zenit, wankt liebend, leidend, schreiend, saufend und singend durch sein Kölner Atelier. Durch seine Muse Sidonie lernt Peter den jungen, schönen Amir kennen und verliebt sich auf der Stelle in den Schauspieler. So schnell wie die leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden entsteht, endet sie auch wieder – als Amir durch Peter berühmt geworden ist. Amir verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungssucht verfällt.